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IVU Umwelt veranstaltet am 29. und 30. Juni 2010 den 3. Freiburger Workshop „Luftreinhaltung und Modelle" mit dem Schwerpunktthema „Neues HBEFA 3.1", zu dem wir Sie sehr herzlich einladen möchten.
Seit kurzem steht die aktuelle Version des Handbuchs Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs (HBEFA) in der Version 3.1 zur Verfügung. Zusammen mit externen Experten wollen wir Sie umfassend informieren, unsere Erfahrungen mit dem neuen HBEFA vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Aufgrund der großen Änderungen ist neben der Vorstellung der Version 3.1 zudem der Vergleich mit Version 2.1 ein spannendes Thema, das wir gerne aufgreifen möchten.
Pünktlich zum Workshop planen wir den Abschluss der Integrationsarbeiten des neuen HBEFA in IMMISem/luft. Über die wichtigsten Neuerungen in der neuen Version IMMISem/luft 5.0, die dann auch verfügbar sein soll, informieren wir Sie selbstverständlich im Workshop.
Zusätzlich planen wir im Herbst 2010 ein Anwenderseminar IMMIS, bei dem wir die Neuerungen im Programmsystem IMMIS detailliert vorstellen und an praktischen Beispielen demonstrieren wollen. Auf diesem Anwenderseminar haben Sie die Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit den neuen Modulen von IMMIS zu machen und mit uns Anwendungsfragen zu diskutieren.
Wir würden uns freuen, Sie in Freiburg begrüßen zu können!
Mit dem Formular können Sie sich zum 3. Freiburger Workshop „Luftreinhaltung und Modelle" im Juni 2010 anmelden oder eine Reservierung vornehmen und sich für das Anwenderseminar IMMIS im Herbst 2010 vormerken lassen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir Ihnen eine rechtzeitige Reservierung oder Buchung.
Download Formular zur Anmeldung bzw. Reservierung
In mehreren Projekten hat IVU Umwelt, im Auftrag des Umweltbundesamtes, den jeweils aktuellen Sachstand bei der Erstellung von Luftreinhalte- und Aktionsplänen in Deutschland dokumentiert und analysiert. In der Zusammenschau bieten diese Pläne eine umfangreiche Darstellung der aktuellen Luftschadstoffsituation, der verschiedenen Methoden der Prognose und der diskutierten Maßnahmen in Deutschland.
Zur Klassifizierung der in den Plänen genannten Maßnahmen wurde ein Maßnahmenschema entwickelt und mit diesem Analysewerkzeug wurden Pläne, Fortschreibungen und Entwürfe systematisch erfasst und untersucht. Ein zentrales Element der Maßnahmenanalyse stellen die im Rahmen der Projekte entwickelten sogenannten Standard-Maßnahmen dar, die alle Maßnahmen abbilden, die in Deutschland laut den vorgelegten Plänen durchgeführt, geplant oder diskutiert werden.
Die Berichte diskutieren darüber hinaus die Abschätzung der Wirksamkeit der Maßnahmen im Hinblick auf das Minderungspotenzial für PM10-Feinstaub und Stickstoffdioxid unter Berücksichtigung anderer nationaler Wirkungsuntersuchungen.
Folgende Berichte können bei IVU Umwelt per E-Mail angefordert werden:
IVU Umwelt 2009: Erneute Aktualisierung der Bestandsaufnahme der Luftreinhalte- und Aktionspläne. FKZ 363 01 194. Im Auftrag des Umweltbundesamtes. 2009.
IVU Umwelt 2007: Aktualisierung der Bestandsaufnahme der Luftreinhalte- und Aktionspläne. Sondervorhaben FKZ 363 01 140. Im Auftrag des Umweltbundesamtes. 2007.
IVU Umwelt 2006: Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub und Stickstoffdioxid. FKZ 204 42 222. Veröffentlichung UBA-Texte 22/07. Im Auftrag des Umweltbundesamtes. Unter Mitarbeit von ifeu Heidelberg GmbH. 2006.
IVU Umwelt 2006: Verkehrliche Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub - Möglichkeiten und Minderungspotenziale. Kurzbericht. Im Auftrag des Umweltbundesamtes. Unter Mitarbeit von ifeu Heidelberg GmbH. 2006.
Die Version 3.1 des Handbuchs Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs (HBEFA) zur Berechnung der Kfz-Emissionen ist erschienen. Wir analysieren zur Zeit die neuen Ansätze und Daten und werden diese dann in unsere Produkte integrieren.
Mehr Informationen zu HBEFA 3.1
Als Grundlage der Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Rhein-Main wurden von IVU Umwelt, im Auftrag des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG), Ausbreitungsrechnungen und eine Ursachenanalyse durchgeführt. Dabei war neben den Beiträgen der Quellgruppen Industrie und Gebäudeheizung insbesondere zu ermitteln, welchen Beitrag der Kfz-Verkehr an der Immissionsbelastung im Straßenraum hat.
Im aktuellen Umweltbericht des Landes NRW werden drei Arbeiten von IVU Umwelt vorgestellt, die im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) durchgeführt wurden.
Luftschadstoffscreening NRW:
Ein Werkzeug zur Ermittlung potenzieller Belastungsschwerpunkte an Straßen mit Wohnbebauung ist das Internetportal „Luftschadstoffscreening NRW" (Internetscreening). IVU Umwelt hat dieses auf IMMISluft basierende Instrument entwickelt, welches durch das LANUV den Kommunen Nordrhein-Westfalens kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Die Kommunen haben so die Möglichkeit, an ihnen bekannten stark belasteten Straßenabschnitten die Luftbelastung zu bestimmen sowie die Auswirkungen geplanter Maßnahmen, wie z. B. Bauvorhaben, auf die Luftqualität zu untersuchen.
Ursachenanalyse:
Die Identifikation der Hauptverursacher hoher Immissionen ist ein wesentlicher Bestandteil einer gezielten und angemessenen Maßnahmenplanung.
Belastungskarten:
Für mehrere Städte in NRW sowie das Ruhrgebiet wurden von IVU Umwelt Belastungskarten erstellt, in denen die Gesamtbelastung einschließlich der Hintergrundbelastung an Straßen innerhalb des Untersuchungsgebiets dargestellt ist - die sogenannten Ampelkarten für Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2). Auf diesen Karten wird die berechnete Belastungssituation an Straßen nach dem Grad der Belastung in den Farben rot (Grenzwert überschritten), gelb (Grenzwert möglicherweise überschritten) und grün (Grenzwert eingehalten) dargestellt, was den Karten ihre Bezeichnung verliehen hat. Auf diese Weise können stark belastete Straßenabschnitte identifiziert werden. Auf Basis dieser Ampelkarten soll zudem die Evaluation der gesundheitlichen Wirkungen der Luftreinhaltepläne erfolgen.
Mehr zu diesen Arbeiten findet sich in Teil II - Daten, Fakten, Hintergründe, Kapitel 1.4 - Luftreinhalteplanung.
Download Umweltbericht NRW 2009
Um die NO2-Belastung und ihre Entwicklung in Sachsen zu analysieren, wurde vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie das FuE-Vorhaben "Tendenzen und Verursacher für die NO2-Belastung in Sachsen" initiiert, zu dem IVU Umwelt nun den 2. Zwischenbericht vorgelegt hat.
In diesem Zusammenhang weist das UBA auf die von IVU Umwelt in Zusammenarbeit mit ifeu Heidelberg erstellte Studie „Verkehrliche Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub - Möglichkeiten und Minderungspotenziale" hin. In dieser Studie wurden Minderungspotenziale von Maßnahmen zur Reduktion der PM10-Emissionen im Kfz-Verkehr analysiert und die wichtigsten Ergebnisse der Potenzialanalyse zusammengefasst.
Download Studie „Verkehrliche Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub" ![]()
Für viele Städte in Deutschland wurde und wird das Programmsystem IMMIS bei der Erstellung von Luftqualitäts-, Luftreinhalte- oder Aktionsplänen genutzt, da IMMIS ein umfassendes Instrumentarium zur Beurteilung der Emissions- und Immissionsbelastung durch den Straßenverkehr bietet.
Die Zusammenstellung ausgewählter Städte, für die IVU Umwelt im Rahmen der Planerstellung beauftragt wurde oder bei deren Planerstellung das Softwarepaket IMMIS zum Einsatz kam, macht dies deutlich.
Download der Zusammenstellung als .pdf
Mehr Informationen zu einigen Plänen
Im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat IVU Umwelt einen Leitfaden erarbeitet, der Planungsbehörden bei der Bewertung von Verkehrsgutachten sowie bei der Beschaffung und Prüfung von Eingangsdaten für die Immissionsmodellierung unterstützt.
Der Leitfaden soll den Planungsbehörden helfen, bei der Datenbeschaffung zielgerichtet und effektiv vorzugehen sowie externe Untersuchungen bezüglich der Eingangsdaten zu bewerten und dabei auf Vollständigkeit und Plausibilität zu prüfen. Zur Dokumentation der Prüfung findet sich im Leitfaden eine Checkliste. Gleichzeitig kann dieser Leitfaden bei der Erstellung von Gutachten hilfreich sein.
Download Leitfaden
Zur vollständigen Stellungnahme
Folgende Untersuchungen weisen ebenfalls die Wirksamkeit von Umweltzonen nach:
Diesen Untersuchungen steht eine Veröffentlichung des ADAC gegenüber, die Umweltzonen eine mangelhafte Wirksamkeit konstatiert (Juni 2009).
In der Richtlinienreihe VDI 4280 sind Blatt 4 und 5 neu erschienen:
Die Richtlinienreihe VDI 4280 behandelt die Planung und Auswertung von
Immissionsmessungen und stellt ein wichtiges Element der
Qualitätssicherung bei der Überwachung und Beurteilung der Luftqualität
im gesetzlich geregelten Bereich dar.
Mehr Informationen zur Richtlinienreihe VDI 4280 ![]()
Auf der METTOOLS VII präsentierte sich IVU Umwelt mit einem Beitrag im Vortragsprogramm und einem Poster.
Vortrag: "Einsatz eines Verkehrsmanagement-Systems zur Reduzierung der Schadstoffbelastung" (Application of Traffic Management Systems to Improve Air Quality)
Download Paper
Poster: "NO2-Modellierung im Straßenraum"
Download Poster
Vom 1.-3.9.2009 fand in Hamburg die METTOOLS VII statt. Die erste METTOOLS wurde im Jahr 1990 ebenfalls in Hamburg veranstaltet. Inzwischen haben sich in der Umweltmeteorologie die Methoden gewandelt, neue Themenfelder sind hinzugekommen. METTOOLS VII widmet sich erstmals den Themenbereichen Windenergie, Klimaänderung und Luftbelastung sowie Chemisches Wetter.
Nach der ausgesprochen positiven Resonanz auf unseren 1. Workshop "Luftreinhaltung und Modelle" vor zwei Jahren, haben wir das Thema erneut aufgegriffen und zum 2. Workshop eingeladen, der am 22. und 23. Juni 2009 stattfand. Es wurden aktuelle Themen aus dem Bereich der Luftreinhaltung diskutiert und aus neuen Arbeiten der IVU Umwelt berichtet.
Schwerpunktthemen waren dabei u. a. Trends der NO2-Belastung und damit auch der Einfluss der NO2-Direktemissionen auf mögliche Grenzwertüberschreitungen sowie Anforderungen an die Qualität der Luftschadstoffmodellierung.
Auf der International Scientific Conference on Mobility and Transport mobil.TUM 2009 präsentierte sich IVU Umwelt mit einem Beitrag im Vortragsprogramm.
Vortrag: "From Traffic Management to Environmental Traffic Management"
Session: "Environmental Traffic Management and Control"
Vom 12.-13.5.2009 fand in München die mobil.TUM 2009 statt.
Mehr Informationen zur mobil.TUM 2009
Mit einem Fest feierte das Solar Info Center Freiburg am 25.4.09 sein fünfjähriges Bestehen. Eine Podiumsdiskussion zu volkswirtschaftlichen und ökologischen Chancen der zukunftsfähigen Energietechniken eröffnete am Nachmittag die Veranstaltung. Im Anschluss daran stellten sich Firmen aus dem Solar Info Center vor, so präsentierte auch IVU Umwelt eigene Arbeiten. Die abendliche Party wurde eingeleitet von dem Kabarettisten Matthias Deutschmann, der mit satirischen Betrachtungen auf Freiburg und seine Solarbranche das Publikum erfreute.
Sowohl Lärm- als auch Luftschadstoffprobleme treten in einem Ballungsraum nicht nur punktuell auf und lokale Minderungsmaßnahmen ziehen oftmals Wirkungen im Straßennetz nach sich. Deshalb ist die Überwachung der Umweltbelastung im gesamten Hauptstraßennetz notwendig. Dazu dient das Monitoringsystem IMMISmt.
IMMISmt wurde im Rahmen von zwei Forschungsprojekten (HEAVEN, Berlin und MOBINET, München) entwickelt und im Projekt iQ mobility als ein Bestandteil eines Integrierten Qualitäts- und Mobilitätsmanagements für den Innenstadtbereich von Berlin implementiert.
Mehr Informationen zu IMMISmt ![]()
Flyer zu IMMISmt
Auf der viertägigen Veranstaltung Air Quality 2009 präsentierte sich IVU Umwelt mit zwei Beiträgen im Vortragsprogramm und mit einem Stand.
Vortrag: „Air quality management - from traffic management to environmental traffic management"
Download Paper
Vortrag: „Air quality assessment in a large urban area and effects of low
emission zones"
Download Paper ![]()
Vom 24.-27.3.2009 fand in Istanbul, Türkei die Air Quality 2009 statt (7th International Conference on Air Quality - Science and Application, formerly known as Urban Air Quality Conference).
Mehr Informationen zur Air Quality 2009
Besonders hinweisen möchten wir auf die überarbeitete Oberfläche, die neue Felderbelegung für Partikel-Felder und die variable Datenbankgröße.
Mehr Informationen zur Version 4.0 in unserem Newsletter
IMMISmt, das Monitoring-System zur stadtweiten Überwachung der Luftschadstoff- und Lärmbelastung in Echtzeit, wurde im Rahmen des Projekts iQ mobility in das Qualitätsmodul von iQ mobility integriert und erfüllt dabei zwei Aufgaben:
Das Projekt iQ mobility verbessert u. a. durch ein integriertes Verkehrs- und Qualitätsmanagement den Verkehrsablauf im Straßenverkehr und bezieht hierbei Umweltgesichtspunkte, wie Luftschadstoffbelastung und Lärm, sowie Sicherheitsaspekte verstärkt in die Verkehrssteuerung ein.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens "Umweltorientiertes Verkehrsmanagement Braunschweig" wird das präventive Gegensteuern durch Verkehrsmanagementmaßnahmen zur Reduzierung von Umweltbelastungen bzw. Grenzwertüberschreitungen für Luftschadstoffe untersucht.
Dazu soll auf Basis eines Modellierungsverfahrens mit Referenzierung zu den in Braunschweig vorhandenen, ortsfesten Verkehrs- und Luftschadstoff-Messstationen nachgewiesen werden, dass anhand von Daten zum Verkehr die verkehrsbezogenen Emissionen äquivalent bestimmt werden können und somit dynamisch die aktuelle Luftschadstoffbelastung und -entwicklung bestimmt werden kann.
IVU Umwelt arbeitet an diesem Projekt zusammen mit BELLIS GmbH Braunschweig, BLIC GmbH Berlin und VMZ Berlin Betreibergesellschaft mbH.
Mehr Informationen zu UVM Braunschweig
Das Projekt wird unterstützt und gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen der Förderinitiative Mobilität 21.
Mehr Informationen zu Mobilität 21
IVU Umwelt ist in dem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "Strategien zur Verminderung der Feinstaubbelastung" (Nr. 206 43 200/01) des Umweltforschungsplans des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, vergeben durch das Umweltbundesamt, verantwortlich für die Bewertung und Darstellung. Unter Koordination des TNO-Department of Air Quality and Climate Niederlande stehen nicht nur Ursache und Vermeidung von Überschreitungen des Grenzwertes von PM10 sondern auch des geplanten Grenzwertes von PM2.5 im Fokus von PAREST (Particle Reduction Strategies).