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IMMIS
modulares GIS-integriertes Programmsystem zum Einsatz in der Luftreinhaltung
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FLADIS
Flächenhafte Dar-
stellung und Analyse
von Messwerten
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  1. IMMISem/luft Version 10 setzt das HBEFA 5.1 um (17.3.2026) ...
    IMMISem/luft ist in der Version 10 ab jetzt erhältlich. Wartungskunden wird die neue Version aktuell zur Verfügung gestellt.
     
    Ab dem Oktober 2025 wurde das Handbuch für Emissionsfaktoren (HBEFA) in der Version 5.1 veröffentlicht.
    Informationen zum aktuellen Versionsstand finden sich unter https://www.hbefa.net/en/news. Änderungen werden im entsprechenden Dokument des Herausgebers beschrieben.

    Laut den Autoren ist "die Version 5.1 ... ein «grosses» Update, d.h. alle Inhalte des Handbuchs wurden aktualisiert. Die neue Version stellt eine substanzielle Erweiterung der Inhalte des Handbuchs dar, mit neuen Schadstoffen, Subsegmenten und etwa fünf mal so vielen Basis-Emissionsfaktoren wie im HBEFA 4.2."

    Mit der neuen Version von IMMISem/luft wurde das HBEFA 5.1 für die Berechnung der Emissionen des Kfz-Verkehrs umgesetzt.

    Basierend auf dem HBEFA 5.1 wurden in IMMISem/luft Version 10 die warmen Emissionsfaktoren für alle Fahrzeugtypen und die Flottendateien für alle Bezugsjahre aktualisiert.

    Zusätzlich wurden die Änderungen des HBEFA 5.1 bei den Kaltstartfaktoren und die Ergänzungen bei den nicht auspuffbedingten Partikel-Emissionen berücksichtigt.

    Die Berechnung der Emissionen in IMMISem/luft wurde für alle Bezugsjahre und alle Fahrzeugtypen in der feinstmöglichen Differenzierung für Verkehrssituation und Längsneigung gegen die aggregierten Emissionsfaktoren des HBEFA in der Version 5.1004 getestet.

  2. Übersichtsartikel zum neuen Luftqualitätsindex (LQI) des UBA veröffentlicht (9.3.26) ...

    Zum neuen Luftqualitätsindex (LQI) des Umweltbundesamtes (UBA) wurde in UMID ein Übersichtsartikel veröffentlicht, an dem auch Mitarbeitende der IVU Umwelt mitgewirkt haben:

    Tobollik, M.; Behrens, A.; Zschachlitz, T.; Straff, W.; Dauert, U.; Kessinger, S.; Feigenspan, S.; Pfäfflin, F.; Fritz, A.; Diegmann, V.; Hoffmann, B.; Ogurtsova, K. (2025): Der überarbeitete Luftqualitätsindex (LQI) des Umweltbundesamtes 2025. In: UBA (Hrsg.): UMID 2/2025. Umwelt und Mensch - Informationsdienst (UMID).

    Der Luftqualitätsindex (LQI) des Umweltbundesamtes (UBA) bewertet die Luftqualität in Deutschland anhand der Konzentrationen von Ozon (O3), Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub (PM10 und PM2,5) sowie Schwefeldioxid (SO2). Die Einteilung erfolgt stündlich in fünf Kategorien von "sehr gut" bis "sehr schlecht". Aufgrund der aktualisierten Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 2021 sowie der Überarbeitung der europäischen Luftqualitätsrichtlinie wurde eine Anpassung des ursprünglichen UBA-LQI notwendig. Der neue Index basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Krankheitshäufigkeit und Sterblichkeit und folgt einem risikobasierten Ansatz. Zudem erhält die Bevölkerung nun stündlich aktuelle Informationen zur Luftqualität. Mit Verhaltenstipps - sowohl für die Allgemeinheit als auch für empfindliche Personengruppen - können Menschen ihr Verhalten besser an die jeweilige Luftqualität anpassen.

    Download der UMID-Ausgabe 2/25  zum Archiv hier klicken

    Der neue Luftqualitätsindex (LQI) des Umweltbundesamtes (UBA) basiert u.a. auf Arbeiten von IVU Umwelt und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Der Abschlussbericht zu dem Projekt "Überarbeitung des Luftqualitätsindex des Umweltbundesamtes nach der Herausgabe der Luftqualitätsleitlinien der WHO 2021" wurde in Umwelt und Gesundheit 8/2025 veröffentlicht.
    Download des Abschlussberichts  zum Archiv hier klicken

    Mehr Informationen zum neuen LQI des UBA   zum Archiv hier klicken

    Informationen zu der App "Luftqualität" des UBA  zum Archiv hier klicken

  3. 10. Freiburger Workshop "Luftreinhaltung und Modelle" am 19. und 20. Mai 2026 - Programmentwurf liegt vor ...

    Am Dienstag, 19. und Mittwoch, 20. Mai 2026 veranstalten wir unseren 10. Freiburger Workshop "Luftreinhaltung und Modelle", zu dem wir Sie sehr herzlich einladen möchten. Wir freuen uns, dass wieder einmal Vortragende zu einem breiten Spektrum an Themen in Freiburg referieren und mit Ihnen diskutieren werden.

    Das Vortragsprogramm liegt nun als Entwurf vor:
    Programmentwurf 10. Freiburger Workshop 

    Der Workshop wird als Präsenzveranstaltung wie in den vergangenen Jahren ablaufen, er beginnt am Dienstag, 19.5.2026 um 13 Uhr (Registrierung ab 12:30) und endet am Mittwoch, 20.5.2026 ca. um 13 Uhr. Dieser Workshop wird, anders als bisher, im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz, in zentraler Lage in der Freiburger Innenstadt, stattfinden.    

    Für die Teilnahme am Workshop ist eine Anmeldung erforderlich. Hinweisen möchten wir auf den Frühbucher-Vorteil, der für eine Anmeldung bis zum 26.3.2026 gewährt wird. Da aus räumlichen Gründen die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühe Buchung.

    Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, nutzen Sie das Anmeldeformular, das auch die Konditionen enthält, um sich verbindlich anzumelden:
    Anmeldung 10. Freiburger Workshop 

    Wir würden uns sehr freuen, Sie wieder in Freiburg begrüßen zu dürfen!

  4. Abschlussbericht "Einfluss der Großflughäfen auf zeitliche und räumliche Verteilungen von Ultrafeinstaub kleiner 100 nm im Großraum Berlin (ULTRAFLEB)" durch das UBA veröffentlicht (5.3.2026) ...

    Im Rahmen des Projekts ULTRAFLEB erfolgten in den Jahren 2020 bis 2022 umfassende Messungen der Konzentrationen von Ultrafeinpartikeln (UFP) im Umfeld der Flughäfen Tegel (TXL, Messung bis 2021) und Berlin Brandenburg (BER, Messung ab 2021), die Messungen erfolgten stationär und mobil (Kfz, Fahrrad, Drohne ALADINA, diese stieg in unmittelbarer Nähe des Flughafens BER in bis zu etwa 700 Meter Höhe auf). Bei den stationären Messungen wurde insbesondere die Anzahlgrößenverteilung für alle Partikel und für nicht-flüchtige Partikel erfasst. Ein deutlicher Flughafen-Einfluss auf die gemessenen Konzentrationen wurde für Partikel kleiner als 50 Nanometer festgestellt. Nur etwa 20 bis 30 % aller Flughafen-Partikel waren nicht-flüchtig, dies ist ein sehr niedriger Anteil im Vergleich zu den typischen Verhältnissen in der Hintergrund-Luft (zu den meisten Zeiten über 60 Prozent im Bereich 10-50 Nanometer).

    Den anderen Schwerpunkt von ULTRAFLEB bildeten Modellierungen unter Kombination der Modelle LOTOS-EUROS, LASAT und LASPORT. Das Ergebnis waren Datensätze mit den Jahres- und Tagesmittelwerten verschiedener modellierter Parameter (UFP, Ruß, Feinstaub-Masse und NO2) für die Jahre 2019-2023 für ein Gitter mit einer Auflösung von 400 m im Gesamtgebiet Berlin sowie von 50 m in zwei ausgewählten Bereichen um die Flughäfen TXL und BER. Für 33 Standorte im Raum Berlin erfolgte zudem die Ausgabe als Stundenwerte. Die Datensätze wurden u.a. als Arbeitsgrundlage für die epidemiologische Studie BEAR (Berlin Brandenburg Air Study) bereitgestellt. In dem Abschlussbericht werden exemplarisch Karten der modellierten Jahresmittelwerte dargestellt, u. a. die räumliche Verteilung UFP-Konzentrationen sowie des relativen Beitrags von Flugverkehr und Kfz-Verkehr.

    Abschlussbericht:
    Einfluss der Großflughäfen auf zeitliche und räumliche Verteilungen von Ultrafeinstaub kleiner 100 nm im Großraum Berlin (ULTRAFLEB). Veröffentlichung UBA-Texte 35/2026. In Zusammenarbeit von IVU Umwelt mit Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS), TNO, Utrecht, Ingenieurbüro Janicke, Überlingen, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, TU Braunschweig und TU Berlin. Im Auftrag des Umweltbundesamtes.

    Download des Abschlussberichts  zum Archiv hier klicken

  5. UBA veröffentlicht neuen Luftqualitätsindex (18.11.2025) ...

    Der neue Luftqualitätsindex (LQI) des Umweltbundesamtes (UBA) basiert u.a. auf Arbeiten von IVU Umwelt und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

    Ziel der Weiterentwicklung des LQI im Projekt "Überarbeitung des Luftqualitätsindex des Umweltbundesamtes nach der Herausgabe der Luftqualitätsleitlinien der WHO 2021" war, die Luftqualität in Deutschland noch stärker nach gesundheitlichen Risiken zu bewerten sowie die aktuellen Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die EU-Richtlinie zur Luftqualität mit in die Bewertung einzubeziehen.

    Im Mittelpunkt des neuen LQI steht ein risikobasierter Bewertungsansatz, der die gesundheitlichen Auswirkungen unterschiedlicher Luftschadstoffe vergleichbar macht. Alle Schadstoffe werden künftig nach einem einheitlichen Maßstab bewertet - ein bestimmter Anstieg einer Luftschadstoffkonzentration im Index steht jeweils für eine vergleichbare Erhöhung des Gesundheitsrisikos. Dieser Ansatz fußt auf neuen epidemiologischen Erkenntnissen zu Krankheitshäufigkeit und Sterblichkeit aufgrund von Luftschadstoffen.

    Der neue Index, auch umgesetzt auf einer Internetseite und in einer App, bewertet Messwerte der Luftschadstoffe Feinstaub (PM2.5 und PM10), Stickstoffdioxid (NO2), Ozon (O3) und Schwefeldioxid (SO2). Die Daten werden in Kategorien von sehr gut bis sehr schlecht eingestuft und in einem Index dargestellt, welcher anhand von Studien zu Krankheitshäufigkeiten (z. B. Krankenhauseinweisungen wegen Herz-, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen) und zum Sterbegeschehen abgleitet wurde.

    Auch die Vorhersage der Luftschadstoffkonzentration wird als Indexwert - von sehr gut bis sehr schlecht - angezeigt.

    Download des Abschlussberichts, erarbeitet von IVU Umwelt und HHU zum Projekt "Überarbeitung des Luftqualitätsindex des Umweltbundesamtes nach der Herausgabe der Luftqualitätsleitlinien der WHO 2021" als Veröffentlichung in der UBA-Reihe Umwelt und Gesundheit 8/2025  zum Archiv hier klicken

     

    Mehr Informationen zum neuen LQI des UBA   zum Archiv hier klicken

    Pressemitteilung des UBA Nr. 39/2025 vom 18.11.2025   zum Archiv hier klicken

    Infos zu der App "Luftqualität" des UBA  zum Archiv hier klicken

     

  6. Luftqualitäts-, Luftreinhalte- und Aktionspläne mit IMMIS (4.11.2025) ...

    Für viele Städte in Deutschland wurde und wird das Programmsystem IMMIS bei der Erstellung von Luftqualitäts-, Luftreinhalte- oder Aktionsplänen genutzt, da IMMIS ein umfassendes Instrumentarium zur Beurteilung der Emissions- und Immissionsbelastung durch den Straßenverkehr bietet.

    Die Zusammenstellung ausgewählter Städte, für die IVU Umwelt im Rahmen der Planerstellung beauftragt wurde oder bei deren Planerstellung das Softwarepaket IMMIS zum Einsatz kam, macht dies deutlich.

    Download der Zusammenstellung als .pdfzum Archiv hier klicken

    Mehr Informationen zu IMMISzum Archiv hier klicken

  7. Luftreinhalteplan Berlin - 3. Fortschreibung veröffentlicht (16.9.2025) ...

    Die dritte Fortschreibung des Berliner Luftreinhalteplans wurde am 2.9.2025 verabschiedet. Diese Fortschreibung basiert u. a. auf den "Berechnung der Luftschadstoffbelastungen an Hauptverkehrsstraßen", die IVU Umwelt zusammen mit der VMZ Berlin Betreibergesellschaft im Auftrag der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Berlin durchgeführt hat.

    Ziel der Untersuchung war es, die Luftschadstoffkonzentrationen (NO2, PM10 und PM2.5) für das Berliner Hauptverkehrsstraßennetz unter verkehrlichen vor-Corona-Bedingungen aber mit aktuellen Flotteninformationen zu ermitteln. Deshalb wurden die Verkehrsmengenkarte 2019 und die Flottenzusammensetzung 2021 als Eingangsdaten herangezogen. Es sollte ermittelt werden, ob bei einer "normalen" Verkehrsmenge Grenzwerte überschritten werden, auch wenn sich die mittlere in Berlin verkehrende Kfz-Flotte verbessert hat.

    Die Emissionen des Kfz-Verkehrs auf dem Berliner Hauptverkehrsstraßennetz wurden je Streckenabschnitt für NOX, NO2, PM10 und PM2.5 nach der Methodik des Handbuches für Emissionsfaktoren (HBEFA) in der aktuellen Version 4.2 mit IMMISem berechnet. Aufbauend auf den Emissionsberechnungen wurden mit dem Screeningmodell IMMISluft die verkehrsbedingten Luftschadstoffbelastungen für beide Szenarien bestimmt. Die Ergebnisse der Screeningberechnungen wurden entsprechenden Messergebnissen gegenübergestellt.

    Download Bericht "Berechnung der Luftschadstoffbelastungen an Hauptverkehrsstraßen" zum Archiv hier klicken

    Download 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Berlin zum Archiv hier klicken

  8. Unsere Beiträge zum Kolloquium "Luftqualität an Straßen 2025" (12.3.2025) ...

    An der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung "Luftqualität an Straßen 2025" beteiligte sich IVU Umwelt mit zwei Beiträgen am Vortragsprogramm:

    • Pfäfflin, F.; Kuenen, J.; Mahlau, A.; Manders, A.: Ermittlung der UFP-Emissionen des Straßenverkehrs für Ausbreitungsrechnungen
    • Haerst, M.; Diegmann, V.: MoCKiii - Mobilitäts-Cockpit Köln - innovativ, integrativ, intelligent

    Das Kolloquium "Luftqualität an Straßen 2025", das am 11. und 12. März 2025 in Bergisch Gladbach stattfand, wurde von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)  und der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) durchgeführt. Die Veranstaltung bot ein Forum zur Darstellung von aktuellen Forschungsaktivitäten insbesondere aus den Themenbereichen Luftqualitätsrichtlinie, Emissionen, umweltsensitives Verkehrsmanagement (UVM), Abriebe, Ultrafeine Partikel (UFP), Echtzeitmonitoring und Sensoren.
    Mehr Informationen zum Kolloquium

  9. Neue EU-Luftqualitätsrichtlinie im Amtsblatt veröffentlicht (20.11.2024) ...

    Die Neufassung der EU-Luftqualitätsrichtlinie wurde am 20.11.2024 im Amtsblatt veröffentlicht:

    Richtlinie (EU) 2024/2881 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2024 über Luftqualität und saubere Luft für Europa (Neufassung). Amtsblatt der Europäischen Union, Reihe L. 

    Download der neuen EU-Luftqualitätsrichtlinie zum Archiv hier klicken

  10. Abschlussbericht "Erweiterung der Luftschadstoffprognosen des Umweltbundesamtes" durch das UBA veröffentlicht (5.8.2024) ...

    Das UBA betreibt seit einigen Jahren das „Online-Tool Ozonprognose" für die operationelle Prognose der Luftschadstoffe Ozon und PM10 (ohne verkehrsnahe Standorte) auf Basis korrigierter CAMS-Prognosen (Copernicus Atmosphere ⁠Monitoring⁠ Service, CAMS) sowie eine Testumgebung zur Evaluierung der originalen und der korrigierten CAMS-Prognosen mit Hilfe statistischer Kennwerte. Als Korrekturverfahren wird dabei basierend auf Untersuchungen in IVU Umwelt (2018) die Hybrid-Vorhersage verwendet.

    Im Rahmen unseres Projektes wurden Online-Tool und Testumgebung um den Luftschadstoff NO2, um die Differenzierung der Prognose bzw. Evaluierung nach Stationstypen sowie um Wochentags- und Feiertagskorrektur als verkehrsspezifische Ergänzungen der Hybrid-Vorhersage erweitert. Es wurde gezeigt, dass die Hybrid-Vorhersage auch bei der Anwendung auf NO2 und PM10 zu einer Verbesserung der Prognosegüte im Vergleich mit den reinen CAMS-Prognosen führt, und zwar sowohl an Area- als auch an Spot- bzw. Verkehrsstationen. Die Verwendung der Wochentags- und Feiertagskorrektur als Ergänzung der Hybrid-Vorhersage führt zu zusätzlichen Verbesserungen der NO2-Prognose an verkehrsnahen Standorten.

    Ergänzend wurde mit den LM-Delta-Ansätzen ein vielversprechender Ansatz zur Prognose der NO2-Konzentrationen an verkehrsnahen Messstationen entwickelt, der auf einer multivariaten Regressionsanalyse stündlich aufgelöster Daten mindestens von Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Wochentag und Stunde des Tages sowie idealerweise von Kfz-Daten beruht. Vorteil der LM-Delta-Ansätze gegenüber der Hybrid-Vorhersage ohne und mit Wochentagskorrektur ist, dass der zeitliche Verlauf der NO2-Konzentrationen durch die Prognose der LM-Delta-Ansätze im Regelfall besser erfasst wird. Nachteil ist, dass hohe Konzentrationswerte von den LM-Delta-Ansätzen im Regelfall deutlich unterschätzt werden, was sich negativ auf die Standardabweichung und auf die Hit Rate für den betrachteten Schwellenwert von 100 μg/m³ auswirkt. Eine Weiterentwicklung der LM-Delta-Ansätze sollte darauf abzielen, diesen Punkt zu verbessern.

    Die Studie wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt.

    IVU Umwelt (2024): Erweiterung der Luftschadstoffprognosen des Umweltbundesamtes. Abschlussbericht. Veröffentlichung Umwelt und Gesundheit 2/2024. Im Auftrag des Umweltbundesamtes. 2024.

    Download des Abschlussberichts "Erweiterung der Luftschadstoffprognosen des Umweltbundesamtes"  zum Archiv hier klicken

    Download IVU Umwelt (2018): Sicherstellung der Ozonprognose  zum Archiv hier klicken

     

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  11. Abschlussbericht "Orientierende Erfassung von Black Carbon (BC) in Deutschland und Identifikation relevanter Quellen mit Chemie-Transport-Modellen" durch das UBA veröffentlicht (28.6.2024) ...

    Schwarzer Kohlenstoff (Black Carbon, BC) ist eine Feinstaubkomponente, die bei Verbrennungsprozessen in die ⁠Atmosphäre⁠ freigesetzt wird und negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das ⁠Klima⁠ hat. Aktuelle Emissions- und Konzentrationsabschätzungen sind unsicher. Im Rahmen des Projekts wurden im ersten Schritt das Wissen zu Emissionsquellen von BC für die Modellierung erweitert. Im zweiten Schritt wurde die räumliche Konzentrationsverteilung von BC in Deutschland durch eine kombinierte Auswertung von Messdaten und Modellierungsergebnissen ermittelt.

    Die Studie wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) im Rahmen des Ressortforschungsplans des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) erstellt.

    Orientierende Erfassung von Black Carbon (BC) in Deutschland und Identifikation relevanter Quellen mit Chemie-Transport-Modellen. FKZ 3717 51 250 0. Veröffentlichung UBA-Texte 95/2024. In Zusammenarbeit von IVU Umwelt mit TNO, Utrecht und Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e.V. (TROPOS).

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  12. Abschlussbericht "Untersuchung der Krankheitslast in Deutschland durch Kohlekraftwerke" durch das UBA veröffentlicht (19.6.2024) ...

    Im Rahmen des Projekts wurde für das Jahr 2015 die umweltbedingte Krankheitslast (Environmental Burden of Disease, EBD) abgeschätzt, die auf eine langfristige Exposition der Bevölkerung gegenüber Stickstoffdioxid- (NO2) und Feinstaubemissionen (PM2.5) aus Steinkohle- und Braunkohlekraftwerken in Deutschland zurückzuführen ist. Die Studie wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) im Rahmen des Ressortforschungsplans des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) erstellt.

    Untersuchung der Krankheitslast in Deutschland durch Kohlekraftwerke. Ressortforschungsplan-Vorhaben FKZ 3717 622 020. Veröffentlichung UBA-Texte 83/2024. Erarbeitet von den Projektpartnern IVU Umwelt GmbH, Freiburg, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Fakultät Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld und TNO, Utrecht.

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    Bereits im August 2023 wurde im Rahmen des Projekts der folgende Artikel publiziert:

    Liebig-Gonglach, M.; Neunhäuserer, L.; Kuenen, J.; Hoffmann, B.; Soppa, V.; Diegmann, V.; Hornberg, C. (2023): Environmental Burden of Disease due to Emissions of Hard Coal- and Lignite-Fired Power Plants in Germany. International Journal of Public Health 68:1606083. doi: 10.3389/ijph.2023.1606083

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