Inhalt

Neue Version 3 
EU-Richtlinie 
PM10 
Mehr Schadstoffe 
Emissionsfaktoren 
Ruß 
Oberfläche 
Zeitreihen 
IMMISnet 2.0 
IMMISlärm,h 
Produktinfo 
Termine 

Aktuelles - März 2002


Die neue Version 3 IMMISem/luft 
ab April 2002 erhältlich.
 
Die beiden Programme IMMISem und IMMISluft sind aktualisiert worden und ab April 2002 in der Version 3.0 erhältlich. Die Lizenz IMMISem dient der Berechnung und Ausgabe der verkehrsbedingten Emissionen. IMMISluft wird eingesetzt zur Bestimmung der Konzentrationen im Straßenraum. In IMMISluft wird dabei intern das Modell IMMISem zur Bestimmung der Emissionen verwendet. 

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Bestimmung der Kennwerte gemäß EU-Richtlinie
Mit IMMISluft Version 3 können die folgenden Kennwerte gemäß der EU-Rahmenrichtlinie 96/62/EG angegeben werden: 
  • Jahresmittelwerte für NO2 und NOx
    (Bei der Bestimmung der NO2-Kennwerte ist zusätzlich eine neue statistische Auswertung auf der Basis von deutschlandweiten Messwerten aus mehreren Jahren implementiert worden.) 
  • Wahrscheinlichkeit der Überschreitung des Stundengrenzwertes von NO2
    (Auf eine Angabe des in der Richtlinie geforderten 99,8%-Perzentilwertes der Stundenmittelwerte ist verzichtet worden, da der entsprechende statistische Fehler in der Größenordung des Grenzwertes liegt.)
  • Jahresmittelwert für PM10 (inkl. Berücksichtigung von Aufwirbelung und Abriebsemissionen)
  • 90,4%-Perzentilwert der Tagesmittelwerte für PM10
  • Jahresmittelwert für Benzol
  • Höchster 8 Stunden-Mittelwert für CO

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PM10 Emissionen mit Aufwirbelung, Reifen- und Bremsabrieb 
Nach heutiger Erkenntnis geht man davon aus, dass ein großer Anteil der verkehrsbedingten PM10-Emissionen nicht aus dem Auspuff der Fahrzeuge stammt sondern über Aufwirbelung von auf der Straßenoberfläche liegenden Partikeln und vom Reifen- und Bremsabrieb herrührt. 
In der Version 3 wurden deshalb zwei aktuelle Verfahren zur Bestimmung des zusätzlichen Beitrag von PM10 Emissionen integriert: 
1. 
Grundlage des ersten Verfahrens bildet die modifizierte EPA-Formel aus der Studie: "Validierung von PM10-Immissionsberechnungen im Nahbereich von Straßen und Quantifizierung der Feinstaubbildung von Straßen" von Dühring/Lohmeyer (Juni 2001). 
2. 
Das zweite Verfahren basiert auf einem Emissionsfaktoransatz des BUWAL aus dem Bericht "Maßnahmen zur Reduktion der PM10-Emissionen" (BUWAL, 2001) Die beiden Verfahren sind alternativ wählbar und jeweils individuell konfigurierbar.

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Weitere Schadstoffe
Mit IMMISluft/em können die Kenngrößen für folgende Schadstoffe bestimmt werden: CO, CO2, NOx NO2, NO, Partikel (PM10), Ruß, SO2, HC, Benzol, Toluol, Xylol, Blei, CH4, NH3, N2O, Benzo(a)pyren, Polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie der Kraftstoffverbrauch.

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Individuelle Emissionsfaktoren
Mit Hilfe von individuell einzugebenden Emissionsfaktoren können weitere Emissionen berechnet werden. Die individuellen Emissionsfaktoren können entweder in der höchsten Schichtauflösung für alle Verkehrssituationen und Steigungsklassen getrennt angegeben werden oder als "Pauschalwerte". Die so eingegebenen Emissionsfaktoren werden in einer ASCII-Tabelle abgelegt.

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Rußemissionen mit Reifenabrieb
Wie schon in der Vorgängerversion von IMMISem/luft können zusätzlich zu den Auspuffemissionen Rußemissionen für den Reifenabrieb bestimmt werden. In der aktuellen Version ist diese Berechnungsmethode Bestandteil der jeweiligen Basisversion.

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Verbesserte Benutzeroberfläche
Alle Informationen bezüglich einer Straße können jetzt komfortabel in einem zusätzlichen Fenster aufgelistet werden. Die Datensatzansicht zeigt alle straßenspezifischen Eingabedaten wie Verkehrsdaten, Emissionen, Immissionen usw., genauso wie projektspezifische Parameter, die bei der Berechnung der Emissionen und Immissionen für diesen Straßenabschnitt berücksichtigt wurden. 
Die Anzeige der Emissionen und Immissionen für die verschiedenen Schadstoffe in der Ergebnistabelle kann über zwei frei positionierbare Funktionsleisten erfolgen. 
Die Anzeigeoptionen für die Ergebnistabelle und die Datensatzansicht werden in der Projektdatei gespeichert.

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Emissionszeitreihen
Mit der neuen Lizenz IMMISem,h besteht die Möglichkeit, Zeitreihen der verkehrsbedingten Emissionen auf der Basis von Verkehrs- und Temperaturzeitreihen oder Ganglinien zu bestimmen.

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IMMISnet 2.0
IMMISnet wurde in seiner Funktionalität erweitert und hat eine völlig neue Benutzeroberfläche unter ArcView erhalten. Während der bewährte Rechenkern unverändert blieb, bietet IMMISnet nun die Möglichkeit, bis zu 1000 beliebige Ganglinien den Emissionsquellen zuzuordnen. Damit lassen sich mit IMMISnet nicht nur räumlich sondern auch zeitlich hochaufgelöste Emissionsdaten in der Immissionsberechnung berücksichtigen.
 

IMMISnet Rechnung für ein Autobahnkreuz


Die Eingabe von Berechnungsparametern für IMMISnet unter ArcView erfolgt in einem zentralen Dialog. Die Immissionsberechnung von IMMISnet basiert direkt auf Shape-Dateien und kann so z. B. auch bequem für ausgewählte Quellen durchgeführt werden. Außerdem wurde IMMISnet um ein mächtiges Tool erweitert, das die IMMISnet-konforme Zusammenführung verschiedener Quellen-Shapes einfach ermöglicht.

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IMMISlärm,h
Das Screeningprogramm zur Abschätzung von Lärmbelastungen im Straßenraum gibt es jetzt auch in einer Version zur stundenfeinen Berechnung der Lärmbelastung.


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Produkt Info
http://www.immis.de/ 

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Termine für 2002

Stand auf der
Deutsche ESRI Anwenderkonferenz
13.-15.05.2002, Essen 
http://esri2002.esri-germany.de

Poster "Online Environmental Monitoring for Berlin" auf dem 
11. Intern. Symposium "Transport and Air Pollution"
,
19.-21.06.2002, Graz 

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Wenn Sie Informationsmaterial oder eine telefonische Beratung wünschen, würden wir uns freuen, wenn Sie unser Kontaktformular ausfüllen oder unter +49-7641-53046 anrufen.