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IMMIS
Umgebungslärm
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Die Umsetzung des HBEFA 3.1 in IMMISem/luft ist abgeschlossen und IMMISem/luft steht nun in der Version 5 zur Verfügung.
Das neue HBEFA erforderte umfassende Anpassungen sowohl auf der Ebene der Rechen- und Einleseroutinen als auch auf Seiten der Nutzerschnittstellen. Die meisten Änderungen begründen sich in der Neukonzeption der Verkehrssituationen.
IMMISluft wurde um verschiedene Methoden der Bestimmung des NO2-Jahresmittelwertes erweitert. Ergänzt wurden zwei Ansätze, die die NO2-Direktemissionen und eine vereinfachte Photochemie berücksichtigen.
Möchten Sie mehr zu IMMISem/luft Version 5 erfahren, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, gerne telefonisch über 0761/888512-0 oder per E-Mail .
Sowohl für erfahrene IMMIS-Nutzer, die auf IMMIS 5 umsteigen möchten, als auch für Einsteiger bieten wir im Herbst 2010 jeweils ein Anwenderseminar IMMIS an, bei dem wir die Neuerungen im Programmsystem IMMIS 5 detailliert vorstellen und an praktischen Beispielen demonstrieren wollen. Bei diesem Seminar werden die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, eigene Erfahrungen mit den neuen Modulen von IMMIS 5 zu machen und mit uns Anwendungsfragen zu diskutieren.
Die Termine stehen nun fest:
Einsteiger-Seminar:
Beginn: Montag, 08.11.2010, 10:00 Uhr
Ende: Dienstag, 09.11.2010, 14:00 Uhr
Seminar für Umsteiger und Fortgeschrittene:
Beginn: Montag, 22.11.2010, 14:00 Uhr
Ende: Dienstag, 23.11.2010, 14:00 Uhr
Wir würden uns sehr freuen, Sie wieder in Freiburg begrüßen zu können!
Auf der Fachtagung "Luftreinhalte- /Aktionsplanung - Maßnahmen gegen Feinstaub und Stickstoffoxide" der LfU Bayern wird IVU Umwelt
einen Vortrag mit dem Titel "Auswirkung der neuen Emissionsfaktoren bei der Berechnung der Immissionsbelastung" präsentieren.
Die Fachtagung wird am 12.10.2010 in Augsburg stattfinden.
Mehr Informationen zur Fachtagung der LfU Bayern
IVU Umwelt veranstaltete am 29. und 30. Juni 2010 den 3. Freiburger Workshop "Luftreinhaltung und Modelle", Schwerpunktthema hierbei war das neue Handbuch für Emissionsfaktoren HBEFA 3.1.
Nachdem das HBEFA 3.1 seit Februar diesen Jahres zur Verfügung steht und intensiv genutzt wird, bot der Workshop Entwicklern und Anwendern einen Rahmen zum Informationsaustausch. Aufgrund der großen Änderungen war neben der Vorstellung der Version 3.1 zudem der Vergleich mit Version 2.1 ein spannendes Thema, das in mehreren Vorträgen aufgegriffen wurde.
Sehr informative Vorträge und ein diskussionsfreudiges Publikum sorgten dafür, dass IVU Umwelt mit dem Workshop eine gelungene und erfolgreiche Veranstaltung durchführen konnte.
Download Präsentationen und Fotos (Geschützter Bereich)
Im Rahmen des Projekts PAREST "Strategien zur Verminderung der Feinstaubbelastung" wird FLADIS eingesetzt, um die PAREST-Ergebnisse darzustellen, in ihrer räumlichen und zeitlichen Wirkung miteinander zu vergleichen und auszuwerten.
Die Projektergebnisse von PAREST wurden in einem Fachgespräch des Umweltbundesamtes am 10. Juni 2010 in Berlin vorgestellt.
Mehr Informationen zum UBA-Fachgespräch
Ziel des Forschungsvorhabens PAREST war die Erarbeitung eines Referenzemissionsszenarios bis zum Jahr 2020, das alle bereits eingeleiteten Minderungsmaßnahmen berücksichtigt. Zusätzlich wurden weitergehende Maßnahmen und Szenarien zur Minderung von Feinstaub und anderen Luftschadstoffen (NOX, SO2, NH3, NMVOC) identifiziert. Mit Hilfe eines Ausbreitungsmodells wurden dann die Auswirkungen dieser Minderungsszenarien auf die Immissionssituation untersucht und bewertet.
Mehr Informationen zu PAREST (Particle Reduction Strategies)
Auf der "Transport and Air Pollution" TAP 2010 präsentierte sich IVU Umwelt mit einem Ausstellungsstand und zwei Postern:
Poster: "A monitoring system to control effects and effectiveness of traffic measures in urban areas"
Download Abstract
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Poster: "Analysis of the impacts of an environmental traffic management system on vehicle emissions and air quality"
Download Abstract
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Die "Transport and Air Pollution" fand am 18. und 19. Mai 2010 in Dübendorf, nahe Zürich, statt. Veranstaltet wurde dieses 18. internationale Symposium von der EMPA, der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt.
Mehr Informationen zu der "Transport and Air Pollution"
2010
Für viele Städte in Deutschland wurde und wird das Programmsystem IMMIS bei der Erstellung von Luftqualitäts-, Luftreinhalte- oder Aktionsplänen genutzt, da IMMIS ein umfassendes Instrumentarium zur Beurteilung der Emissions- und Immissionsbelastung durch den Straßenverkehr bietet.
Die Zusammenstellung ausgewählter Städte, für die IVU Umwelt im Rahmen der Planerstellung beauftragt wurde oder bei deren Planerstellung das Softwarepaket IMMIS zum Einsatz kam, macht dies deutlich.
Download der Zusammenstellung als .pdf
Mehr Informationen zu einigen Plänen
Das österreichische Umweltbundesamt legte eine Machbarkeitsstudie vor, deren Ziel es ist, die Stärken und Schwächen verschiedener Verfahren zur Ermittlung der flächenhaften Immissionsbelastung für die Schadstoffe PM10, PM2,5 und NO2 in Österreich zu bestimmen. In dieser Studie wurde auch das Programmsystem FLADIS, ein Produkt von IVU Umwelt, berücksichtigt.
Mehr Informationen zu FLADIS
Download Studie ![]()
Nagl, C.; Spangl, W.: Flächenhafte Darstellung von Luftschadstoffen. Machbarkeitsstudie zur Berechnung der PM10-, PM2,5- und NO2-Belastung in Österreich. Umweltbundesamt Österreich, Wien. Reports Band 116. 2007.
Die Version 3.1 des Handbuchs Emissionsfaktoren des Straßenverkehrs (HBEFA) zur Berechnung der Kfz-Emissionen ist erschienen und wird von IVU Umwelt bei der Erstellung von Gutachten bereits eingesetzt.
Parallel dazu läuft die Umsetzung und Integration der neuen Ansätze und Daten in unsere Produkte. Die neue Version IMMISem/luft 5.0 wird auf dem 3. Freiburger Workshop "Luftreinhaltung und Modelle" am 29. und 30. Juni 2010 vorgestellt werden.
Mehr Informationen zum 3. Freiburger Workshop ![]()
Mehr Informationen zu HBEFA 3.1
In mehreren Projekten hat IVU Umwelt, im Auftrag des Umweltbundesamtes, den jeweils aktuellen Sachstand bei der Erstellung von Luftreinhalte- und Aktionsplänen in Deutschland dokumentiert und analysiert. In der Zusammenschau bieten diese Pläne eine umfangreiche Darstellung der aktuellen Luftschadstoffsituation, der verschiedenen Methoden der Prognose und der diskutierten Maßnahmen in Deutschland.
Zur Klassifizierung der in den Plänen genannten Maßnahmen wurde ein Maßnahmenschema entwickelt und mit diesem Analysewerkzeug wurden Pläne, Fortschreibungen und Entwürfe systematisch erfasst und untersucht. Ein zentrales Element der Maßnahmenanalyse stellen die im Rahmen der Projekte entwickelten sogenannten Standard-Maßnahmen dar, die alle Maßnahmen abbilden, die in Deutschland laut den vorgelegten Plänen durchgeführt, geplant oder diskutiert werden.
Die Berichte diskutieren darüber hinaus die Abschätzung der Wirksamkeit der Maßnahmen im Hinblick auf das Minderungspotenzial für PM10-Feinstaub und Stickstoffdioxid unter Berücksichtigung anderer nationaler Wirkungsuntersuchungen.
Folgende Berichte können bei IVU Umwelt per E-Mail angefordert werden:
IVU Umwelt 2009: Erneute Aktualisierung der Bestandsaufnahme der Luftreinhalte- und Aktionspläne. FKZ 363 01 194. Im Auftrag des Umweltbundesamtes. 2009.
IVU Umwelt 2007: Aktualisierung der Bestandsaufnahme der Luftreinhalte- und Aktionspläne. Sondervorhaben FKZ 363 01 140. Im Auftrag des Umweltbundesamtes. 2007.
IVU Umwelt 2006: Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub und Stickstoffdioxid. FKZ 204 42 222. Veröffentlichung UBA-Texte 22/07. Im Auftrag des Umweltbundesamtes. Unter Mitarbeit von ifeu Heidelberg GmbH. 2006.
IVU Umwelt 2006: Verkehrliche Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub - Möglichkeiten und Minderungspotenziale. Kurzbericht. Im Auftrag des Umweltbundesamtes. Unter Mitarbeit von ifeu Heidelberg GmbH. 2006.
Als Grundlage der Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Rhein-Main wurden von IVU Umwelt, im Auftrag des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG), Ausbreitungsrechnungen und eine Ursachenanalyse durchgeführt. Dabei war neben den Beiträgen der Quellgruppen Industrie und Gebäudeheizung insbesondere zu ermitteln, welchen Beitrag der Kfz-Verkehr an der Immissionsbelastung im Straßenraum hat.
Im aktuellen Umweltbericht des Landes NRW werden drei Arbeiten von IVU Umwelt vorgestellt, die im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) durchgeführt wurden.
Luftschadstoffscreening NRW:
Ein Werkzeug zur Ermittlung potenzieller Belastungsschwerpunkte an Straßen mit Wohnbebauung ist das Internetportal „Luftschadstoffscreening NRW" (Internetscreening). IVU Umwelt hat dieses auf IMMISluft basierende Instrument entwickelt, welches durch das LANUV den Kommunen Nordrhein-Westfalens kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Die Kommunen haben so die Möglichkeit, an ihnen bekannten stark belasteten Straßenabschnitten die Luftbelastung zu bestimmen sowie die Auswirkungen geplanter Maßnahmen, wie z. B. Bauvorhaben, auf die Luftqualität zu untersuchen.
Ursachenanalyse:
Die Identifikation der Hauptverursacher hoher Immissionen ist ein wesentlicher Bestandteil einer gezielten und angemessenen Maßnahmenplanung.
Belastungskarten:
Für mehrere Städte in NRW sowie das Ruhrgebiet wurden von IVU Umwelt Belastungskarten erstellt, in denen die Gesamtbelastung einschließlich der Hintergrundbelastung an Straßen innerhalb des Untersuchungsgebiets dargestellt ist - die sogenannten Ampelkarten für Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2). Auf diesen Karten wird die berechnete Belastungssituation an Straßen nach dem Grad der Belastung in den Farben rot (Grenzwert überschritten), gelb (Grenzwert möglicherweise überschritten) und grün (Grenzwert eingehalten) dargestellt, was den Karten ihre Bezeichnung verliehen hat. Auf diese Weise können stark belastete Straßenabschnitte identifiziert werden. Auf Basis dieser Ampelkarten soll zudem die Evaluation der gesundheitlichen Wirkungen der Luftreinhaltepläne erfolgen.
Mehr zu diesen Arbeiten findet sich in Teil II - Daten, Fakten, Hintergründe, Kapitel 1.4 - Luftreinhalteplanung.
Download Umweltbericht NRW 2009
Um die NO2-Belastung und ihre Entwicklung in Sachsen zu analysieren, wurde vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie das FuE-Vorhaben "Tendenzen und Verursacher für die NO2-Belastung in Sachsen" initiiert, zu dem IVU Umwelt nun den 2. Zwischenbericht vorgelegt hat.
In diesem Zusammenhang weist das UBA auf die von IVU Umwelt in Zusammenarbeit mit ifeu Heidelberg erstellte Studie „Verkehrliche Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub - Möglichkeiten und Minderungspotenziale" hin. In dieser Studie wurden Minderungspotenziale von Maßnahmen zur Reduktion der PM10-Emissionen im Kfz-Verkehr analysiert und die wichtigsten Ergebnisse der Potenzialanalyse zusammengefasst.
Download Studie „Verkehrliche Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaub" ![]()
Im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) hat IVU Umwelt einen Leitfaden erarbeitet, der Planungsbehörden bei der Bewertung von Verkehrsgutachten sowie bei der Beschaffung und Prüfung von Eingangsdaten für die Immissionsmodellierung unterstützt.
Der Leitfaden soll den Planungsbehörden helfen, bei der Datenbeschaffung zielgerichtet und effektiv vorzugehen sowie externe Untersuchungen bezüglich der Eingangsdaten zu bewerten und dabei auf Vollständigkeit und Plausibilität zu prüfen. Zur Dokumentation der Prüfung findet sich im Leitfaden eine Checkliste. Gleichzeitig kann dieser Leitfaden bei der Erstellung von Gutachten hilfreich sein.
Download Leitfaden
Zur vollständigen Stellungnahme
Folgende Untersuchungen weisen ebenfalls die Wirksamkeit von Umweltzonen nach:
Diesen Untersuchungen steht eine Veröffentlichung des ADAC gegenüber, die Umweltzonen eine mangelhafte Wirksamkeit konstatiert (Juni 2009).
In der Richtlinienreihe VDI 4280 sind Blatt 4 und 5 neu erschienen:
Die Richtlinienreihe VDI 4280 behandelt die Planung und Auswertung von
Immissionsmessungen und stellt ein wichtiges Element der
Qualitätssicherung bei der Überwachung und Beurteilung der Luftqualität
im gesetzlich geregelten Bereich dar.
Mehr Informationen zur Richtlinienreihe VDI 4280 ![]()
Sowohl Lärm- als auch Luftschadstoffprobleme treten in einem Ballungsraum nicht nur punktuell auf und lokale Minderungsmaßnahmen ziehen oftmals Wirkungen im Straßennetz nach sich. Deshalb ist die Überwachung der Umweltbelastung im gesamten Hauptstraßennetz notwendig. Dazu dient das Monitoringsystem IMMISmt.
IMMISmt wurde im Rahmen von zwei Forschungsprojekten (HEAVEN, Berlin und MOBINET, München) entwickelt und im Projekt iQ mobility als ein Bestandteil eines Integrierten Qualitäts- und Mobilitätsmanagements für den Innenstadtbereich von Berlin implementiert.
Mehr Informationen zu IMMISmt ![]()
Flyer zu IMMISmt
IMMISmt, das Monitoring-System zur stadtweiten Überwachung der Luftschadstoff- und Lärmbelastung in Echtzeit, wurde im Rahmen des Projekts iQ mobility in das Qualitätsmodul von iQ mobility integriert und erfüllt dabei zwei Aufgaben:
Das Projekt iQ mobility verbessert u. a. durch ein integriertes Verkehrs- und Qualitätsmanagement den Verkehrsablauf im Straßenverkehr und bezieht hierbei Umweltgesichtspunkte, wie Luftschadstoffbelastung und Lärm, sowie Sicherheitsaspekte verstärkt in die Verkehrssteuerung ein.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens "Umweltorientiertes Verkehrsmanagement Braunschweig" wird das präventive Gegensteuern durch Verkehrsmanagementmaßnahmen zur Reduzierung von Umweltbelastungen bzw. Grenzwertüberschreitungen für Luftschadstoffe untersucht.
Dazu soll auf Basis eines Modellierungsverfahrens mit Referenzierung zu den in Braunschweig vorhandenen, ortsfesten Verkehrs- und Luftschadstoff-Messstationen nachgewiesen werden, dass anhand von Daten zum Verkehr die verkehrsbezogenen Emissionen äquivalent bestimmt werden können und somit dynamisch die aktuelle Luftschadstoffbelastung und -entwicklung bestimmt werden kann.
IVU Umwelt arbeitet an diesem Projekt zusammen mit BELLIS GmbH Braunschweig, BLIC GmbH Berlin und VMZ Berlin Betreibergesellschaft mbH.
Mehr Informationen zu UVM Braunschweig
Das Projekt wird unterstützt und gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen der Förderinitiative Mobilität 21.
Mehr Informationen zu Mobilität 21
IVU Umwelt ist in dem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "Strategien zur Verminderung der Feinstaubbelastung" (Nr. 206 43 200/01) des Umweltforschungsplans des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, vergeben durch das Umweltbundesamt, verantwortlich für die Bewertung und Darstellung. Unter Koordination des TNO-Department of Air Quality and Climate Niederlande stehen nicht nur Ursache und Vermeidung von Überschreitungen des Grenzwertes von PM10 sondern auch des geplanten Grenzwertes von PM2.5 im Fokus von PAREST (Particle Reduction Strategies).